„Ein Großteil der Preissteigerungen hat nichts mit der realen Nachfrage nach Wohnraum zu tun.“

… Anlageobjekt Stadt: Ein Interview und „alte“ Beiträge in „Hallo Potsdam“

Im Tagesspiegel vom 16.10.2018 gab es ein bemerkenswertes Interview mit dem Architekten Markus Appenzeller zur Stadtentwicklung im Allgemeinen und zum Wohnungsmarkt als Anlageobjekt konkret.

Hier ein paar Zitate, die mensch sehr leicht auch auf Potsdam anwenden kann:

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Das war der Gipfel!

Ein Beitrag zum Wohngipfel in Berlin und „Gipfel“ in Potsdam

Die Oberbürgermeisterwahl ist vorbei. Sie hat den vorhersehbaren Ausgang gebracht hat, wenn auch die Differenz von 10% ein Überraschungsmoment enthält. Es ist nun an der Zeit, den Blick vom politischen Personal, das zur Wahl stand, auf die Themen, die die Bürger*innen bewegen, zu lenken, z.B. Wohnen, Mieten, Bauen. Doch bevor wir jedoch einen Blick vorwärts richten, scheint es ratsam, zwei Blicke zurück in den Monat September werfen.

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Tschüss Jann Jakobs – kein „Auf Wiedersehen!“

Von Andrzej Krajnik

Der Wahlkampf ist vorbei. Potsdam hat einen neuen Oberbürgermeister. Wer erinnert sich da nicht gerne an die letzte Oberbürgermeisterwahl vor acht Jahren zurück? Als der „demokratische Parteienblock“, der diese Stadt regiert, noch geschlossen den amtierenden Oberbürgermeister bei der Wiederwahl unterstützte. Als der „Blickpunkt“ (eine Art Verpackung für die Werbung am Wochenende, ohne journalistischen Wert) während der Wahl noch wöchentlich ein Bild des Kandidaten auf der Titelseite hatte. Unabhängig und investigativ! Und als in aller Eile kreuzgefährliche Fahrradspuren an engen Straßen abgestrichelt wurden, um hier vor der Wahl noch Zahlen präsentieren zu können.

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Moratorium gefordert!

Jetzt: Moratorium zum Verkauf öffentlicher Flächen in Potsdam!

Das BeraterInnenkollektiv des Mietshäusersyndikat fordert in einem öffentlichen Brief an die Stadtverordneten, an ProPotsdam und Stadtkontor sowie die beiden OB – KandidatInnen ein „Moratorium“ zum Verkauf öffentlicher Flächen in der Stadt Potsdam

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Eine Woche Stadtpolitik im Rückblick

… Jauch, Immobilienmesse, langweilige Stichwahl und Vieles mehr

Manchmal ist so eine Woche in Potsdam schon ein krasses Spiegelbild dafür, wie diese Stadt wirklich funktioniert – oder eben auch nicht.

Herr Jauch hat sich mal wieder zu Wort gemeldet, die Stadt verkauft sich erneut auf einer der größten Immobilienmessen in München – der expo real. Gleichzeitig warten Wohnprojektinitiativen auf politische Antworten und … am Sonntag ist ja auch noch Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters.

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Die Garnisonkirche in der internationalen Presse

Wir dokumentieren: Der „Guardian“ über die Garnisonkirche als Beispiel für Umdeutungen der Geschichte

„Verdreht die rechtsextreme Ideologie den Begriff des „Kulturerbes “ in der deutschen Architektur?  Zwei Wiederherstellungsprojekte wecken die Befürchtung, dass die Idee der „Tradition“ gekapert wird.“
schreibt der Guardian in einem aktuellen Leitartikel. Und fündig geworden ist Autor Rowan Moore wieder einmal in Potsdam.

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Pro Potsdam, Stadtwerke, KIS, Stadtkontor und co…

Staat im Staate oder nur Ausführende neoliberaler Stadtpolitik?

Am Beispiel des Streits um drei konkrete Initativen von Wohngemeinschaftsinitiven in Potsdam lässt sich ganz gut sehen, was in dieser Stadt seit Jahren schief läuft.

Im Grunde hat sich ein System etabliert, bei dem sich Verwaltung, Oberbürgermeister und kommunale Unternehmen gegenseitig den „Schwarzen Peter“ zuschieben, politische Beschlüsse aushebeln und Verantwortung wegschieben können.

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Camp In vor dem Rathaus:

Wohnprojektinitiativen gehen an die Öffentlichkeit

Am Freitag, den 5. Oktober 2018 haben sich verschiedene Initiativen gemeinschaftlicher Wohnprojekte an die Öffentlichkeit gewandt, um darauf aufmerksam zu machen, welche fast unüberwindbaren Hürden die Stadt Potsdam für solche Projekte bereit hält (wir berichteten bereits über diese Anliegen)

Am Freitag gab es Reaktionen aus der Stadt!:

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