Wertgutachten, Höchstgebote, Ignoranz

Wie in Potsdam gemeinschaftliche Wohnprojekte verhindert werden

Kurz vor der Stichwahl zum Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Potsdam haben sich mehrere Wohnprojektinitiativen direkt an die beiden verbliebenen KandidatInnen gewandt.

Tenor: Sie brauchen dringend Unterstützung, da vor allem die kommunalen Gesellschaften ProPotsdam und Stadtkontor mit allen Mitteln gegen solche Gemeinschaftsprojekte agieren und ihnen immer neue Hindernisse in den Weg legen.

Wir dokumentieren hier die wichtigsten Briefe und Presseerklärungen.

Konkret geht es um drei Objekte, um die sich konkrete Initiativen schon länger bemühen:

– Wollestraße 52 in Babelsberg, wo die MieterInnen das Haus vom Stadtkontor selbst kaufen wollen und nach jahrelanger Verzögerung ein neues Wertgutachten bekommen haben, was für sie unbezahlbar ist:
Pressemitteilung Wollestraße

– Potsdamer Straße 108 in Bornim, was gerade von der ProPotsdam verkauft und ausgeschrieben wird – natürlich schon wieder nach Höchstgebot – und für was sich Wohngemeinschaftsinitiativen interessieren.

– Goethestrasse 35 – 37 in Babelsberg, was im Februar über die ProPotsdam zum Verkauf stand, wo sich ein große Gemeinschaftsinitiative beworben hat / Machbarschaften e.V.  und wo es bis heute keine Infos gibt.

Zu all den Problemen hat das Beratungskollektiv des Mietshäusersyndikats eine eigene Presseinformation verfasst und sich an die OB – KandidatInnen und die Stadtverordneten gewandt:
PM zu Gemeinschaftsprojekten

Am Freitag, den 5. Oktober 2018 laden verschiedene Initiativen zu einem „Camp In“ vor das Rathaus Potsdam ein!
Ab 14.00 Uhr geht es mit Stühlen, Coach, Campingsachen und viel Wut über die Potsdamer Wohnungspolitik um bezahlbaren Wohnraum, Gemeinschaftsprojekte und vieles mehr:
Camp_in

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