Das Richtfest (Einladung im Namen von Wakle)

Es gibt eine gute Gelegenheit, sich am Donnerstag, 26.07. ganz ungezwungen zu treffen.
Alle diejenigen, die Wasser, Ufer und Freiheit lieben und gegen die Verdrängung bestimmter Bevölkerungsteile sind, sollten weiterlesen.
Der letzte kleine marode DDR-Scharm am Potsdam-West Ufer wird für die gehobenen Ansprüchen der neuen Mieter verschwinden.

EINLADUNG: Das Richtfest
Leider gibt es am Donnerstag in Potsdam West am Westufer hinter dem Kaufland in der Zeppelinstraße, einen Sektempfang für die Nachbarn des Luxus-Baues „Yachthafenresidenz Havelwelle“.
http://www.pnn.de/potsdam/1303824/

Wir werden das noble Richtfest mit einer alternativen Kunst-Kultur- und Lebensart bis in den späten Abend begleiten.
Der Verdrängungsprozess für den Rest der Potsdamer schreitet voran. Die freie Uferzone ist in Gefahr, der freie Blick auf die Havel und nach Hermanswerder, ist schon verplant.

Ziel ist es, als Bürger beim Hafenbau, noch mitreden zu dürfen z.B. öffentlicher Stegzugang.

Kommt also am Donnerstag zum Gemeinsamen klönen und stöhnen, paddeln, malen, musizieren, sägen, schnitzen, häkeln, lesen, rappen, feuertanzen … und was euch so einfällt. Bringt Liegestühle zum Relaxen mit, Badesachen für´s kostenlose steh-Paddeln…. Das läuft den ganzen Tag bis in den späten Abend und ist vollkommen unorganisiert. Während die Haute Volée Ihre Residenz feiert, genießen wir noch die letzten Augenblicke der freien Sicht und des freien Havelzugangs in sommerlicher Atmosphäre.

Pressemitteilung des Bündnisses „Stadtmitte für alle“

Wir dokumentieren: Pressemitteilung des Bündnisses „Stadtmitte für alle“ zum ersten Prozess gegen einen Besetzer der Fachhochschule Potsdam

Gerichtstermin in der kommenden Woche – Besetzer der FH angeklagt
Am kommenden Dienstag, den 12.06.2018, steht erstmals ein damaliger Besetzer des Fachhochschulgebäudes vor Gericht. Ihm wird Widerstand

gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.

„Pressemitteilung des Bündnisses „Stadtmitte für alle““ weiterlesen

Kommentare zur Stadtentwicklung in Potsdam

Rechtskonservative Wende…

Im Deutschlandfunk gab es ein spannendes Interview zur Stadtentwicklung im öffentlichen Raum – auch Potsdam kommt vor:

„Die Rekonstruktion an der Ostseite des Römerbergs schätze er sehr, so Oswalt. Andere Städte wie Dresden oder Potsdam praktizierten das auch: „Das ist dem Zeitgeist geschuldet. Man tut immer so, als ob das Volkes Wille sei. In meiner Wahrnehmung ist das nicht so.“ Die Politik umgehe hier auch bewusst Volksentscheide, denn oft würden die wohl eher abgelehnt werden.

Und: „„Da schreiben sich Perspektiven der Rechten ein“

„Kommentare zur Stadtentwicklung in Potsdam“ weiterlesen

Symbol Minsk

Symbol „Minsk“

Nach der rigorosen Durchsetzung der städtischen Politik eines barocken Wiederaufbaus der Stadtmitte, ihrer Privatisierung und dem dadurch erzwungenen Abriss bisher prägender Gebäude schien eigentlich klar:

Auch das ehemalige Terrassenrestaurant „Minsk“ auf dem Brauhausberg wird abgerissen, das Baugelände an den höchstbietenden Spekulanten veräußert.

Doch auf einmal hat die Diskussion um die Zukunft dieses geschichtsträchtigen, architektonisch spannenden Objektes noch einmal Fahrt aufgenommen.

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