Aktuelles Programm

Das „Wohnpolitische Forum“ lädt ein:

Potsdam ist eine der teuersten Städte in den neuen Bundesländern. Potsdam ist eine gespaltene Stadt. In Potsdam können immer mehr Menschen die steigenden Mieten nicht mehr bezahlen.
Zwei Tage lang zeigt das Bündnis „Stadt für alle“, wie Stadtentwicklung anders geht. Steigende Mieten, Luxusbauprojekte, Verdrängung und Gentrifizierung sind kein Naturgesetz, sondern das Ergebnis neoliberaler Stadtpolitik.
Wir werden an diesen Tagen mit Mieter*innen-Initiativen und Expert*innen Konzepte, Projekte und Aktionsformen vorstellen und diskutieren, wie Stadt anders gestaltet werden kann: Sozial, solidarisch und selbstbestimmt.

Kommt vorbei, diskutiert mit und entwickelt Perspektiven für eine Stadt für Alle!
Bei Fragen, aber erst Recht, wenn ihr/ Sie Euch Plätze sichern wollt – bitte anmelden: wohnforum@potsdam-stadtfueralle.de “
Den Flyer zum Programm findet ihr HIER

Veranstaltungsorte:
Anfahrt zum Thalia-Kino
Anfahrt zum freiLand

Für Programmdetails auf folgende Links klicken:

31. Mai bis 24. Juni im freiLand, Offenes Atelier, Haus 1
Ausstellung von Matthias Coers: „WOHNEN, STADT, SOLIDARITÄT“

Mittwoch, 20. Juni, 19 Uhr im freiLand, Offenes Atelier, Haus 1
Film von Matthias Coers: „MIETREBELLEN – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“

Freitag, 22. Juni Film und Diskussion im Thalia-Kino
18 Uhr: Film „Das ist unser Haus“
19 Uhr: Gesprächsrunde mit u.a. Stadtsoziologe Holm, ProPotsdam-Chef Westphal und Mieter*innen-Initiativen
21 Uhr: Film: „Buy, Buy St. Pauli“

Samstag, 23. Juni Workshops im freiLand
Das Samstagprogramm teilt sich thematisch in 3 Blöcke:
Block 1: Kommunale Möglichkeiten gegen hohe Mieten
Block 2: Selbst was machen!
Block 3: Grundsatzfragen und Philosophie von Wohnungspolitik

10 Uhr – 12 Uhr
Milieuschutzsatzung als wirksames Mieterschutzinstrument? (Block 1)
Von der Besetzung des öffentlichen Raums zum (Mieten-)Volksentscheid. Instrumente der Mieter*innenselbstverteidigung (Block 2)
Gemeinnützigkeit statt Profitlogik (Block 3)

13 Uhr – 15 Uhr
Das „Wiener Modell“. Eine Lösung für die Probleme deutscher Großstädte? (Block 1)
ps wedding – Eine Nachbarschaftszentrum-Initiative (Block 2)
Mehr Boden für das Gemeinwohl (Block 3)

15 Uhr – 17 Uhr
Möglichkeiten und Grenzen der Demokratisierung städtischer Wohnungsbaugesellschaften (Block 1)
Mieterkämpfe um die Kopenhagener: „Von Einem der nicht auszog das Fürchten zu lernen!“ (Block 2)
Die Frei(T)räume-Kampagne stellt sich vor (Block 2)
Konsumgut Fläche? – Bodenpolitik aus Naturschutzsicht (Block 3)

17.00 UHr: WOHNEN | STADT | SOLIDARITÄT
Lecture Screening mit Videos und Fotos durch die Bilder der Ausstellung.

Ausstellung von Matthias Coers: „WOHNEN, STADT, SOLIDARITÄT“

31. Mai bis 24. Juni 2018 im freiLand, Offenes Atelier, Haus 1
Wohnen, Mieten, Mietsteigerungen und damit Verdrängung sind Themen, die den überwiegenden Teil der Potsdamer*innen betreffen. Dass wir diesen Entwicklungen nicht ohnmächtig ausgeliefert sind, sondern uns zusammenschließen und Einfluss nehmen können, zeigt eindrucksvoll die Ausstellung „WOHNEN, STADT, SOLIDARITÄT“ von Matthias Coers.
Über 100 Fotografien konkreter Proteste von Berliner Mietern und Mieterinnen aus den Jahren 2015-2018 zeigen Kämpfe um den Erhalt bezahlbaren Wohnraums, die Abwehr von energetischer Modernisierung und die Verhinderung von Zwangsräumungen.
Am 23.Juni wird Matthias Coers im Rahmen des Wohnpolitischen Forums mit einem Vortrag durch die Ausstellung führen.
nach oben

Film von Matthias Coers: „MIETREBELLEN – Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt“

Mittwoch, 20. Juni im freiLand, Offenes Atelier, Haus 1
Berlin. In den letzten Jahren hat sich die Hauptstadt rasant verändert. Wohnungen, die lange als unattraktiv galten, werden von Anlegern als sichere Geldanlagen genutzt. Massenhafte Umwandlungen in Eigentumswohnungen und Mietsteigerungen in bisher unbekanntem Ausmaß werden alltäglich. Die sichtbaren Mieterproteste in der schillernden Metropole Berlin sind eine Reaktion auf die zunehmend mangelhafte Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum.
Der Film ist ein Kaleidoskop der Mieterkämpfe in Berlin gegen die Verdrängung aus den nachbarschaftlichen Lebenszusammenhängen. Eine Besetzung des Berliner Rathauses, das Camp am Kottbusser Tor, der organisierte Widerstand gegen Zwangsräumungen und der Kampf von Rentnern um ihre altersgerechten Wohnungen und eine Freizeitstätte symbolisieren den neuen Aufbruch der urbanen Protestbewegung.
Ein Dokumentarfilm von Gertrud Schulte Westenberg und Matthias Coers.
D 2014 | 78 min.
Mehr Infos: www.mietrebellen.de
nach oben

Film: „Das ist unser Haus!“ zum Solidar-Modell des Mietshäusersyndikats

Freitag, 22. Juni, 18 Uhr im Thalia-Kino, Babelsberg
„Das ist unser Haus!“ – Räume aneignen mit dem Mietshäuser Syndikat
Gemeineigentum – Selbstorganisation – Solidarität – Seit vielen Jahren gibt es eine Netzwerkstruktur von mehr als 100 Hausprojekten in Stadt und Land, um die Wohnungsfrage nach anderen Werten zu organisieren: das Mietshäuser Syndikat. Finanzschwache Gruppen können sich mit der Solidarität anderer ermächtigen und so bezahlbare Räume sichern. Deshalb wächst in immer mehr Köpfen das Interesse an dieser wichtigen Initiative aus der Zivilgesellschaft.
Im 65 minütigen Film „Das ist unser Haus!“ erläutern Akteure des Mietshäuser Syndikats das Modell der kollektiven Raumaneignung und präsentieren vielseitige Projekte in unterschiedlichen räumlichen Kontexten. Die Zuschauer werden motiviert, eigene Projekte im stabilen solidarischen Verbund des Mietshäuser Syndikats zu starten.
Mit Impressionen aus den Projekten: Freie Hütte (Lübeck), LÜDIA (Hadmersleben), Handwerkerhof Ottensen (Hamburg), Jugendwohnprojekt Mittendrin (Neuruppin), Grethergelände (Freiburg), 4-Häuser-Projekt (Tübingen)
D 2016 | 65 Min.
nach oben

Gesprächsrunde mit u.a. Stadtsoziologe Holm, ProPotsdam-Chef Westphal und Mieter*innen-Initiativen

Freitag, 22. Juni, 19 Uhr im Thalia-Kino, Babelsberg
Gesprächsrunde mit:

  • Andrej Holm (Stadtsoziologe)
  • Bernd Rubelt (Beigeordneter der Stadt Potsdam) – angefragt
  • Jörn-Michael Westphal (Geschäftsführer ProPotsdam)
  • Irene Bude (Regisseurin „Buy, Buy St. Pauli“)
  • Katharina Tietz (Bewohnerinitiative „Heidesiedlung – Wir bleiben Alle“)
  • Moderation: Jenny Pöller (AFZ) – angefragt

Film: „Buy, Buy St. Pauli“

Freitag, 22. Juni, 21 Uhr im Thalia-Kino, Babelsberg
buy, buy st. pauli – über die kämpfe um die esso-häuser
mit be- und anwohner_innen, initiative esso-häuser, bayerischer hausbau, bezirksamtsleiter, recht-auf-stadt-bewegung, mit internationalen verflechtungen, wut, aktionen und einer nicht so schlechten aussicht!
Dokumentarfilm von Irene Bude, Olaf Sobczak und Steffen Jörg
D 2014 | 86 min.

Süddeutsche Zeitung schreibt über den Film:
„Und diese Dokumentation ist alles andere als ein klassisch politischer Häuserkampf-Film. Im Gegensatz zu der bisherigen medialen Darstellung, die den jahrelangen Streit um die Erhaltung der Häuser vor allem als Geschichte von Aktivisten erzählt hat, die gegen die Umwandlung ihres Stadtteils durch rücksichtsloses Investment kämpfen, ist „Buy Buy St. Pauli“ weder agitatorisch, noch laut oder manifestös. Diese Rückschau auf einen etwas anderen Häuserkampf ist vor allem ein erstaunlich herzergreifendes Requiem zu jenem anderen Leben, das dem Rotlichtbezirk einmal seine Seele gab.“
nach oben

Milieuschutzsatzung als wirksames Mieterschutzinstrument? (Block 1)

Samstag, 23. Juni, 10-12 Uhr im freiLand
Erhaltungssatzungen nach § 172 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 BauGB – sog. Milieuschutzsatzungen – sind ihrem Zweck nach auf die Steuerung des Städtebaus, nicht dagegen auf den individuellen Mieterschutz ausgerichtet. Dennoch werden sie in einigen Kommunen – z. B. in mehreren Berliner Innenstadtbezirken – recht unverholen als Instrument für den Schutz der Mieter gegen Gentrifizierung, Luxusmodernisierungen und Bildung von Wohnungseigentum eingesetzt. Andere Kommunen – z. B. Potsdam – machen dagegen überhaupt keinen Gebrauch davon.

Das Referat soll einen kurzen Abriss davon geben, unter welchen Voraussetzungen Milieuschutzsatzungen erlassen werden können, was sie können und wo ihre Grenzen sind. Daneben wird es Raum geben, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Gregor Schliepe ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
nach oben

Von der Besetzung des öffentlichen Raums zum (Mieten-)Volksentscheid. Instrumente der Mieter*innenselbstverteidigung (Block 2)

Samstag, 23. Juni, 10-12 Uhr im freiLand
Die Mieter*inneninitiative kämpft seit 2011 gegen hohe Mieten im Sozialen Wohnungsbau in Berlin und gegen Rassismus. Seit 2012 halten sie den Platz vor ihren Häusern am Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg mit einem Protest-Gecekondu besetzt. Kotti & Co hat den Mietenvolksentscheid mit organisiert und ist Teil der Kampagne „Deutsche Wohnen Enteignen“.

Ulrike Hamann ist Sozialwissenschaftlerin und Mitbegründerin von Kotti & Co.
nach oben

Gemeinnützigkeit statt Profitlogik (Block 3)

Samstag, 23. Juni, 10-12 Uhr im freiLand
Die Grundaussage des Themas ist, dass ohne einen neuen, nicht profitorientierten Sektor in der Wohnungswirtschaft das Wohnungsproblem als soziale Frage nicht zu lösen ist.
Als Gegenstück zur rein marktwirtschaftlichen brauchen wir in Deutschland (wieder) eine gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft, die leistbare Wohnungen für Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen zur Verfügung stellt.Studien dazu, vor allem von Andrej Holm und Jan Kuhnert belegen, dass das gesamtwirtschaftlich vorteilhaft und auch für das einzelne Wohnungsunternehmen betriebswirtschaftlich effektiv gestaltet werden kann.
Die Grundaussage des Themas ist, dass ohne einen neuen, nicht profitorientierten Sektor in der Wohnungswirtschaft das Wohnungsproblem als soziale Frage nicht zu lösen ist.
Als Gegenstück zur rein marktwirtschaftlichen brauchen wir in Deutschland (wieder) eine gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft, die leistbare Wohnungen für Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen zur Verfügung stellt. Mehrere Studien belegen, dass Gemeinnützigkeit sowohl gesamtwirtschaftlich vorteilhaft ist als auch für das einzelne Wohnungsunternehmen betriebswirtschaftlich effektiv gestaltet werden kann.

Mehr dazu:
Holm / Horlitz / Jensen (2017) Neue Wohnungsgemeinnützigkeit. Voraussetzungen, Modelle und erwartete Effekte. Arbeitsstudie im Auftrag der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Kuhnert / Leps (2015) Neue Wohnungsgemeinnützigkeit (NWG). Wege zu langfristig preiswertem und zukunftsgerechtem Wohnraum (Wohnungsgemeinnützigkeit 2.0). Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Joachim Kadler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Heidrun Bluhm,
Über zwei Wahlperioden hat er sich mit wohnungspolitischen Themen im Bundestag befasst und über ca. fünf Jahre das Konzept einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit mitentwickelt.
nach oben

Das „Wiener Modell“. Eine Lösung für die Probleme deutscher Großstädte? (Block 1)

Samstag, 23. Juni, 13-15 Uhr im freiLand
Die Wiener Wohnungspolitik gilt international als vorbildlich. Hinter ihrem Erfolg verbirgt sich in erster Linie die Tradition einer hohen Objektförderung zugunsten des gemeinnützigen und kommunalen Wohnungsbaus. Heute unterliegen rund 60% des Mietwohnungsbestands einer öffentlichen Kontrolle und Wien gehört zu den Großstädten, deren Bautätigkeit zumindest annähernd mit dem rasanten Bevölkerungswachstum der letzten Jahre hat mithalten können. Auch wenn Wien heute ebenfalls vor großen Herausforderungen steht, kann die dort praktizierte Wohnungspolitik wichtige Impulse liefern für die Entwicklung von Lösungsstrategien für die Wohnungsmarktprobleme deutscher Großstädte. Die Frage ist: Welche?

Philipp Mattern ist Politikwissenschaftler, Redakteur bei der Zeitung MieterEcho der Berliner MieterGemeinschaft e.V. und Herausgeber des Buchs Mieterkämpfe. Vom Kaiserreich bis heute im Verlag Bertz + Fischer. 2016 verglich er in einer Studie für die Arbeiterkammer Wien die Wohnungsversorgung in Wien und Berlin.
nach oben

ps wedding – Eine Nachbarschaftszentrum-Initiative (Block 2)

Samstag, 23. Juni, 13-15 Uhr im freiLand
ps wedding ist eine Initiative zur Umnutzung eines seit Jahren leerstehenden Schulgebäudes im Berliner Brunnenviertel. Wir wollen das für Berlin einzigartige 1970er-Jahre-Gebäude sanieren, umnutzen und baulich ergänzen. Ziel ist die Schaffung eines sozialen und kulturellen Nachbarschaftszentrums und die Herstellung von ca. 300 bezahlbaren Mietwohnungen. Seit 2015 kooperieren wir mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft degewo und werden Teil des Mietshäuser Syndikats. Wir begreifen uns als Projekt aus der Nachbarschaft für die Nachbarschaft und wollen zu diesem Zweck auch erstmals in Deutschland Elemente des US-amerikanischen Community Land Trust Modells erproben.
Im Workshop werden Konzept und Struktur des Projekts vorgestellt, mit denen dieses dauerhaft dem Markt entzogen und nachbarschaftlich verwaltet werden soll. Zudem wird von den Schwierigkeiten in der Verhandlung mit Bezirk und Senat und den zahlreichen bürokratischen Hürden in der Umsetzung berichtet und es werden Querbezüge zu vergleichbaren Projekten hergestellt.

Sabine Horlitz ist Mitinitiatorin des Projekts ps wedding in Berlin. Sie ist Architektin, Stadtforscherin mit den Arbeitsschwerpunkten Wohnungspolitik und nicht-gewinnorientierte Eigentumsmodelle und Ko-Autorin zweier Studien der RLS zur Neuen Wohngemeinnützigkeit.
nach oben

Mehr Boden für das Gemeinwohl (Block 3)

Samstag, 23. Juni, 13-15 Uhr im freiLand
David Matthee (Stiftung TRIAS):
Die Stiftung fördert Initiativen, die Fragestellungen des Umgangs mit Grund und Boden, ökologischer Verhaltensweisen und neue, gemeinschaftliche Formen des Wohnens aufnehmen.
Ihre Stiftungsziele verwirklicht sie gemeinsam mit Kooperationspartnern im Rahmen gemeinnütziger Zielsetzungen. Durch eine gemeinnützige Vermögensanlage und Zustiftungen gelingt es, Grundstücke aus der Spekulation freizukaufen.
nach oben

Möglichkeiten und Grenzen der Demokratisierung städtischer Wohnungsbaugesellschaften (Block 1)

Samstag, 23. Juni, 15-17 Uhr im freiLand
Tom Küstner (Berliner Mietenvolksentscheid) referiert über Erfolge und Misserfolge beim Mietenvolksentscheid zur Demokratisierung der städtischen Wohnungsbaugesellschaften.
nach oben

Mieterkämpfe um die Kopenhagener: „Von Einem der nicht auszog das Fürchten zu lernen!“ (Block 2)

Samstag, 23. Juni, 15-17 Uhr im freiLand
Die Kämpfe um die Kopenhagener Straße 46 in Berlin „Von Einem der nicht auszog das Fürchten zu lernen !“
5 Jahre physische und psychische Repressalien, 15 fristlose Kündigungen, 4 Räumungsklagen und 1 Strafanzeige konnten SvenFischer und seine Familie nicht zum Auszug aus seiner Heimat im Prenzlauer Berg bewegen.
An dem exemplarischen Fall der Kopenhagener Strasse 46 sollen einige Defizite des derzeitigen Mieterschutzes, speziell bei der „energetischen Sanierung“, aufgezeigt werden.
Mit welch unglaublicher Vehemenz und Skrupellosigkeit gegen die Menschen vorgegangen wird, die nicht einem Fluchtimpuls dieser Bedrohung durch Entmietung folgen, wird die Schilderung des von ihm Erlebten deutlich machen.
Welche Zaubertrank Zutaten dazu führten, dass die letzten 6 gallischen Mieter noch immer den Entmietungs-Legionen in der Kopenhagener Strasse 46 trotzen, wird vielleicht in der offenen Gesprächs-und Frage Runde deutlich werden…
Diese Runde richtet sich an alle interessierten und von Modernisierung betroffenen Menschen.

Sven Fischer ist Mieter in der Berliner Kopenhagener Strasse 46.

Mehr Infos unter http://kopenhagener.wordpress.com
nach oben

Die Frei(T)räume-Kampagne stellt sich vor (Block 2)

Samstag, 23. Juni, 15-17 Uhr im freiLand
Immer mehr selbstverwaltete Projekte sind räumungsbedroht.
Das betrifft Wohnprojekte ebenso wie Gemeinschaftsgärten, Werkstätten, Kiezläden / -infoläden, Jugendzentren, Kneipenkollektive, Wagenplätze & Kulturprojekte.
Auch auf dem Wohnungsmarkt läuft einiges schief, Luxusbau an jeder Ecke, unerträglich hohe Mieten, unmögliche Modernisierungen und unzählige Zwangsräumungen…
Die Stadt wird ausverkauft und die Menschen verdrängt, das nehmen wir nicht hin!

Mehr Infos unter:
https://www.facebook.com/Freitraeume/
https://freitraeume.blackblogs.org/
nach oben

Konsumgut Fläche? – Bodenpolitik aus Naturschutzsicht (Block 3)

Samstag, 23. Juni, 15-17 Uhr im freiLand
Aus Sicht des NABUs werden einige Instrumente und Konzepte für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung vorgestellt. Vor allem die Idee der Grundsteuerreform hin zu einer reinen Bodensteuer. Der NABU ist Erstunterzeichner des bundesweiten Aufrufs „Grundsteuer: Zeitgemäß!“

Henry Wilke Studium der Öffentlichen Verwaltung (B.A), Stadt- und Regionalplanung (B.Sc) sowie Historische Urbanistik (M.A) in Berlin. Langjährige Arbeit (während des Studiums und danach) in der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. 2014 beschäftigt beim Architekturverlag niggli. Seit 2017 Referent für Siedlungsentwicklung beim NABU Bundesverband, dort Koordinator des bundesweiten Bündnisses „Grundsteuer: Zeitgemäß!“
nach oben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.